Häh? Gibt es nicht? Gibt es doch! Und zwar in Japan. Die Firma Nakabayashi hat dort nämlich eine schrankgroße Maschine auf den Markt gebracht, die aus 7,2 kg Altpapier pro Stunde zwei (anscheinend fürchterlich große) Rollen Klopapier herstellt. Quasi ein Aktenvernichter mit ökologischem Twist.

Diese Erfindung ist ja schon spaßig: Die Maschine wiegt 600 kg und kostet in der Anschaffung 95.000 Dollar. Wie viele Rollen Klopapier man damit produziert haben müsste, bis sich das Ding rechnet, wollen wir erst gar nicht wissen. Auch diese skurrile Fundsache für unsere Outtake-Rubrik ist wieder einmal mehr dem technischen Spieltrieb der Japaner geschuldet als wirtschaftlicher Vernunft. Durchsetzen kann sich das wohl nie.
Aber halt!, sagen wir uns – beinahe – ernsthaft, während wir dies schreiben. Was hat man vor 40 Jahren über Computer gesagt? War das nicht so etwas wie: „Diese kleiderschrankgroßen, sündhaftteueren Monstren werden nie etwas für den Massenmarkt sein“? Hm ... In weiteren 40 Jahren kann vielleicht doch jeder Papierkorb Klopapier machen. Und wenn Sie eines Tages zu Ihrem Sohn sagen: „Junge, stell dir vor, als ich so alt war wie du heute, da waren die Klopapiermaschinen noch so groß wie ein ganzes Zimmer und kosteten mehr als ein Auto.“ – dann denken Sie an unsere Worte!
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Quelle dieses Beitrags: Business-Backstage-Report von Förster & Kreuz, 10/2009




